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Quelle: NOZ Stadt, Ausgabe vom 31. März 2015 (Seite 21), Ressort Lokales

agf Bramsche/Osnabrück. Wie stellten die alten Römer Seife her, und wie schwer war eigentlich eine Rüstung eines römischen Legionärs? All das erfuhren rund 25 Kinder und Jugendliche aus der Landesaufnahmebehörde Bramsche-Hesepe jetzt bei einem Ausflug zum Museum ,,Varusschlacht“ in Kalkriese.  Der Ausflug kam durch eine Kooperation der Osnabrücker Firmen Fip und OWR Omnibusbetrieb mit dem Projekt ,,Freizeit für Flüchtlingskinder“ zustande. 

,,Die Römer waren sehr experimentierfreudig mit ihren Seifen“, erklärte Ulrike Klein Helmkamp, museumspädagogische Mitarbeiterin, die große Auswahl an Duftaromen. Zitrone, Rosmarin oder Pfefferminze: Die Kinder konnten bei der Seifenherstellung ihr persönliches Lieblingsaroma aussuchen und zusammen mit den Seifenflocken und Mandelöl zu einem handlichen Stück Seife formen. Schließlich duftete es in dem Raum wie in einem Wellnesstempel, und die Kinder durften ihre eigene Seife einpacken, um sie später mitzunehmen. Dabei kam die Idee zum „Seife machen“ nicht von ungefähr: ,,Die Seifenherstellung erinnert an die Ursprünge unseres Unternehmens“, erklärte Fip-Geschäftsführer Hendrik Fip. Deshalb sei seine Firma auch mit der Idee für einen gemeinsamen Nachmittag mit den Kindern der LAB an das Projekt ,,Freizeit für Flüchtlingskinder“ herangetreten. 

Um noch mehr über das Leben der Römer und Germanen zu lernen, besuchten die Kinder zudem die Museumsausstellung. Auch wenn die Kinder die Erläuterungen der einzelnen Exponate nicht komplett verstanden, so wuselten sie doch interessiert umher und betrachteten alles ganz genau: Besonders das Modell ,,Tücken des Engpasses“, das mithilfe von Kugeln veranschaulichen soll, wie die Römer durch die Germanen in einen Hinterhalt geführt worden waren, zog die Aufmerksamkeit der Kinder auf sich. Am eigenen Körper konnten die Kinder dann noch erfahren, wie schwer ein römischer Legionär damals mit seinem Schienenpanzer zu tragen hatte: Allein um die sechs Kilo wiegt der Panzer für den Oberkörper. Die Erklärungen der beiden Museumspädagoginnen übersetzte ein erwachsener Bewohner der LAB. Am Ende waren alle Beteiligten zufrieden: die Flüchtlingskinder ebenso wie Kerstin Pentermann von der Firma Fip, die sich vorstellen kann, die Kooperation unter dem Motto ,,aus der Region – für unsere Region“ fortzuführen.

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